Gartner prognostiziert, dass bis 2030 rund 80 Prozent der Neocloud-Anbieter ihren eigenständigen Betrieb einstellen müssen. Dazu zählen auf KI-Rechenleistung spezialisierte Anbieter wie Nebius und CoreWeave. Als Gründe nennt Gartner hohen Kostendruck und Geschäftsmodelle, die stark auf KI ausgerichtet sind.
Nach Einschätzung der Analysten reichen die erwarteten Einnahmen aus KI nicht aus, um die angekündigten Investitionen samt Finanzierungskosten und Rendite zu decken. Gartner schätzt, dass Betreiber bis 2030 dafür 8,5 Billionen US-Dollar Umsatz bräuchten, während das Geschäft mit Unternehmen und Privatkunden höchstens 3,6 Billionen einbringen könnte. Das ist eine Prognose, kein feststehendes Ergebnis; sie unterstellt, dass der Ausgabenboom anhält.
Warum es wichtig ist
Für Unternehmen, die Rechenleistung bei einem Neocloud-Anbieter einkaufen, ist die Prognose ein Grund, dessen langfristige Verlässlichkeit zu prüfen; ob ein konkreter Anbieter den Betrieb einstellt, lässt sich daraus nicht ableiten.