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Google bringt Offline-Notiz-App AI Edge Foresight für Mac heraus

Googles neue Mac-App funktioniert vollständig offline. Sie erfasst und fasst Besprechungsnotizen mit dem lokalen Modell Gemma 2 zusammen.

Von Von Oossa veröffentlicht: Zuletzt aktualisiert: 1 Min. Lesezeit

Priscilla Du Preez 🇨🇦 · Unsplash

Google hat die Mac-App AI Edge Foresight veröffentlicht. Sie soll mit Tools wie Granola konkurrieren, die beim Erstellen von Besprechungsnotizen helfen. Die App läuft vollständig auf dem Computer und benötigt daher keine Internetverbindung. Für die Transkription und Zusammenfassungen nutzt sie Googles lokales Modell EmbeddingGemma 2, ein neuronales Netz mit 740 Millionen Parametern.

So funktioniert die App

Die Oberfläche ist zweigeteilt: Auf der einen Seite können Sie stichpunktartige Notizen schreiben, während die KI auf der anderen ein vollständiges Transkript erstellt. Sie können sich auch das unbearbeitete Transkript ansehen oder mit einem Assistenten auf Basis von Gemma 4 chatten. Nutzer können PDFs, Google Docs, Office-Dateien, Textdateien, Markdown und Web-Lesezeichen hochladen und so eine persönliche Wissensdatenbank anlegen. Während einer Besprechung kann die App in Echtzeit Informationen aus diesen Dokumenten abrufen.

Was die App besonders macht

Google zufolge ist die App für Apple-Silicon-Chips optimiert und funktioniert vollständig offline – praktisch für Reisende und alle, die keine zuverlässige Internetverbindung haben. Das frühere Google-Diktiersystem, das im April veröffentlicht wurde, war experimentell. Der neue Notizhelfer scheint nun die Möglichkeiten der lokalen Modelle der Gemma-Reihe zu demonstrieren. Eine Cloud-Version für Verbraucher hat Google bislang nicht angekündigt.

Warum es wichtig ist

Wer häufig an Besprechungen teilnimmt, kann mit der App Gespräche aufzeichnen und zusammenfassen, ohne auf eine Internetverbindung angewiesen zu sein. Das schützt die Privatsphäre und senkt den Datenverbrauch. Außerdem lässt sich eine durchsuchbare Wissensdatenbank mit eigenen Dokumenten anlegen, auf die die KI bei Bedarf zugreifen kann. Derzeit ist die App jedoch auf macOS beschränkt und setzt Apple-Silicon-Hardware voraus.

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