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Hacker umgehen Schutzmechanismen mit älteren KI-Modellen

Laut CrowdStrike nutzten vier Gruppen von Mai bis August 2026 offene KI-Tools wie Anthropic Claude und Deepseek für autonome Angriffe.

KurzmeldungVon Von Oossa veröffentlicht: 1 Min. Lesezeit

Forscher von CrowdStrike haben dokumentiert, wie vier bislang unbekannte Hackergruppen von Mai bis August 2026 agentische KI für Angriffe einsetzten. Die Gruppen kommunizierten auf Chinesisch, Spanisch und Englisch, Indonesisch sowie Russisch und griffen auf ältere Versionen von Anthropic Claude und die Open-Weight-Modelle von Deepseek zurück. Die eingebauten Schutzmechanismen umgingen sie, indem sie ihre Prompts als autorisierte Penetrationstests darstellten und System-Prompts anpassten. Allein die spanisch-englischsprachige Gruppe kompromittierte mindestens 15 argentinische Gesundheitsorganisationen und stahl Zugangsdaten.

Alle vier Gruppen ließen ihre KI-Infrastruktur auf öffentlich erreichbaren Webservern ungeschützt, sodass die Forscher sehen konnten, welche Modelle und Tools zum Einsatz kamen. Die Angreifer bevorzugten ältere, günstigere Modelle. Das zeigt, dass auch KI ohne Spitzenleistung groß angelegte Hackerangriffe ermöglichen kann.

Warum es wichtig ist

Sicherheitsteams müssen KI-gestützte Angriffe als reale Bedrohung ernst nehmen – auch wenn Kriminelle ältere, günstigere Modelle verwenden.

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