# IAB findet bislang keinen breiten KI-bedingten Jobabbau

> Eine IAB-Studie sieht zwischen 2022 und 2025 keinen breiten Beschäftigungseinbruch in stark KI-exponierten Berufen. Bei jungen Beschäftigten bleibt ein möglicher KI-Effekt statistisch unsicher.

Oossa · 2026-10-14 · https://oossa.com/de/iab-findet-bislang-keinen-breiten-ki-bedingten-jobabbau

Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) findet bislang keinen breiten Jobabbau durch KI in Deutschland. Von 2022 bis 2025 stieg die sozialversicherungspflichtige Vollzeitbeschäftigung in stark KI-exponierten Berufen laut Studie insgesamt um rund ein Prozent.

Bei 20- bis 29-Jährigen sank sie dort jedoch um 3,8 Prozent. Das IAB führt den Rückgang vor allem auf die Konjunkturschwäche zurück; ein Zusammenhang mit KI sei statistisch nicht gesichert. Die Daten messen zudem nur theoretisches Automatisierungspotenzial, nicht den tatsächlichen KI-Einsatz in Betrieben.

## Die Fakten

- 2022 bis 2025: Vollzeitbeschäftigung in stark KI-exponierten Berufen insgesamt rund 1 Prozent höher.
- Bei 20- bis 29-Jährigen sank die Vollzeitbeschäftigung in diesen Berufen um 3,8 Prozent.

## Warum es wichtig ist

Für junge Menschen auf Jobsuche spricht die Studie dafür, die schwache Konjunktur stärker als KI als Erklärung für weniger Einstiegsstellen zu berücksichtigen; wie sich tatsächlicher KI-Einsatz auswirkt, bleibt offen.

## Quellen und Referenzen

1. [Arbeitsmarkt: KI kostet bisher keine Jobs in Deutschland](https://www.golem.de/news/arbeitsmarkt-ki-kostet-bisher-keine-jobs-in-deutschland-2610-214109.html) – Golem, 2026-10-14
2. [KI bisher kein Jobkiller in Deutschland](https://www.heise.de/news/KI-bisher-kein-Jobkiller-in-Deutschland-11488403.html?wt_mc=rss.red.ho.themen.k%C3%BCnstliche+intelligenz.beitrag.beitrag) – Heise KI, 2026-10-14

Zuletzt aktualisiert: 2026-10-14
