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Indeed-Umfrage: Personalabteilungen nutzen teils heimlich KI

Eine Befragung von 300 Personalverantwortlichen zeigt: Manche nutzen unerlaubte KI zur Vorauswahl, und nicht jede aussortierte Bewerbung wird von Menschen geprüft.

KurzmeldungVon Von Oossa veröffentlicht: 1 Min. Lesezeit

Laut einer Indeed-Umfrage unter 300 Personalverantwortlichen in Deutschland erhalten 56 Prozent heute deutlich mehr Bewerbungen pro Stelle als vor zwölf Monaten. 43 Prozent bekommen jeweils mehr als 50; ein Drittel dieser Bewerbungen sei nach Einschätzung der Befragten mit KI erstellt.

42 Prozent nutzen vom Arbeitgeber erlaubte Software oder KI zur Vorauswahl. 28 Prozent greifen laut Umfrage stattdessen auf frei verfügbare Werkzeuge wie ChatGPT zurück, obwohl das im Unternehmen nicht erlaubt ist. Elf Prozent sagen, dass KI aussortierte Bewerbungen nicht mehr von Menschen geprüft werden. Die Ergebnisse beruhen auf Angaben der Befragten, nicht auf einer unabhängigen Prüfung.

Warum es wichtig ist

Für Bewerberinnen und Bewerber bedeutet die geschilderte Praxis, dass manche Bewerbungen laut Umfrage ohne menschliche Prüfung aussortiert werden können; wie häufig das tatsächlich geschieht, lässt sich aus den Befragungsangaben nicht unabhängig feststellen.

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