Kurzmeldung · 1 Min. Lesezeit
Kirchenbündnis in Indiana fordert von Microsoft dauerhaften Fonds für Rechenzentrum
We Make Indiana will mit Microsoft einen verbindlichen Fonds für die Gemeinde aushandeln, der dem geplanten Rechenzentrum im Wert von 1 Milliarde US-Dollar in Granger zugutekommt. Microsoft zufolge sind noch keine Investitionsentscheidungen gefallen.
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Ein Bündnis aus rund 25 Kirchengemeinden und Bürgergruppen in Indiana fordert Microsoft auf, einen langfristigen Fonds für die Anwohner in der Nähe des geplanten 1-Milliarde-Dollar-Rechenzentrums in Granger auszuhandeln. Nach Angaben der Gruppe könnten ein bis zwei Prozent der Projektkosten in Bereiche wie Gesundheitsversorgung, Wohnraum und Verkehr fließen.
Microsoft hat dem Vorschlag nicht zugestimmt. Das Unternehmen erklärte gegenüber Ars Technica, die Einbindung der Gemeinde sei Teil des Verfahrens, Investitionsentscheidungen stünden jedoch noch aus. Ein Unternehmensvertreter soll gesagt haben, dass die derzeitigen Spenden an gemeinnützige Organisationen insgesamt bis zu 1 Million US-Dollar betragen könnten. Das sei zu wenig und umfasse keine verbindlichen, dauerhaften Zusagen, kritisiert das Bündnis.
Warum es wichtig ist
Der Streit zeigt, wie Gemeinden, in denen Rechenzentren entstehen, neben den Steuervergünstigungen für Entwickler auch dauerhafte Vorteile vor Ort anstreben.
Quellen und Referenzen
| # | Quelle | Medium | Datum | Kernaussage |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Microsoft goes quiet after church groups ask for 1% of data center costs ↗ | Ars Technica | 28.09.2026 | “Microsoft claims to want to be a good neighbor, but the jury is still out." |
1 Quellen
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