# Meta muss Mitarbeiter nennen, die Torrent-Downloads für KI-Training genehmigten

> Ein Gerichtsurteil verpflichtet Meta, die Mitarbeiter zu benennen, die den Einsatz raubkopierter Daten für das Training früher Llama-Modelle genehmigten.

Oossa · 2026-10-20 · https://oossa.com/de/meta-ordered-to-reveal-staff-who-approved-torrent-downloads-for-ai-training

Ein Richter hat Meta angewiesen, die Mitarbeiter zu nennen, die das Herunterladen urheberrechtlich geschützter Werke über Torrents für das KI-Training genehmigten. Im Mittelpunkt steht, wer die Entscheidung zum Beschaffen der Daten getroffen oder autorisiert hat – nicht nur die Führungskräfte. Meta zufolge liefen frühe KI-Projekte wie Llama 1 und 2 zunächst informell ab, bevor später formelle Prüfverfahren eingeführt wurden. Das Unternehmen hat die Namen bislang nicht vorgelegt. Die Anwälte von Meta und Entrepreneur Media lehnten eine Stellungnahme ab.

## Die Fakten

- Über das Urteil wurde am Oct 20 2026 berichtet.
- Als betroffene Projekte werden Metas frühe KI-Modelle Llama 1 und Llama 2 genannt.

## Warum es wichtig ist

Die Identifizierung der Verantwortlichen könnte klären, wer für den Einsatz raubkopierter Daten verantwortlich ist, und sich auf künftige Rechts- und Compliance-Praktiken bei Meta auswirken.

## Quellen und Referenzen

1. [Meta tries to scapegoat staff who downloaded torrents to spare execs](https://arstechnica.com/tech-policy/2026/10/meta-ordered-to-name-execs-who-approved-torrenting-for-ai-training/) – Ars Technica, 2026-10-20

Zuletzt aktualisiert: 2026-10-20
