NetApp hat auf seiner Hausmesse in Las Vegas Novus vorgestellt, eine Speicherarchitektur für KI-Rechenzentren. Sie trennt die Verwaltung von Metadaten vom eigentlichen Datenzugriff: GPU-Server sollen dadurch direkt auf die Datenknoten zugreifen können. NetApp nennt mehr als 100 TByte/s als mögliches Gesamttempo; das ist bislang ein Architekturziel, kein belegter Messwert.
Novus ist laut NetApp ab sofort bestellbar. Für europäische Kunden kündigt das Unternehmen außerdem Keystone Sovereign an: Erste Pilotprojekte sollen in Deutschland und Frankreich starten.
Warum es wichtig ist
Anbieter von KI-Rechenzentren können Novus laut NetApp ab sofort bestellen; ob die Architektur die GPU-Auslastung im praktischen Betrieb erhöht, ist noch nicht belegt.