# Neuer Benchmark prüft KI-Agenten an offenen Forschungsfragen

> Der Benchmark „Into the Unknown“ gibt KI-Agenten eine wissenschaftliche Arbeit und eine Forschungsrichtung vor. Sie sollen daraus eine Folgestudie entwickeln.

Oossa · 2026-10-16 · https://oossa.com/de/new-benchmark-tests-ai-agents-on-open-scientific-research-problems

Forschende haben den Benchmark „Into the Unknown“ am 15. Okt. 2026 veröffentlicht. Dabei erhält ein KI-Agent eine wissenschaftliche Arbeit und eine von einem DOE-Labor vorgegebene Forschungsrichtung und soll einen Entwurf für eine Folgestudie verfassen. Neun führende KI-Agenten erstellten jeweils 15 Entwürfe zu Themen wie Quantencomputing und Materialwissenschaften. Keiner erfüllte alle Vorgaben der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler; bei 114 Entwürfen scheiterte zudem eine Integritätsprüfung, weil Aussagen oder Daten widersprüchlich waren. Code und Daten stehen anderen zur Nutzung offen.

## Die Fakten

- Name des Benchmarks: Into the Unknown
- 135 von KI verfasste Entwürfe für Folgestudien wurden bewertet

## Warum es wichtig ist

Der Benchmark zeigt, dass aktuelle KI-Agenten zwar plausibel klingende Forschungsentwürfe erstellen können, aber wissenschaftliche Standards noch verfehlen. Das macht deutlich, welche Lücke künftige Werkzeuge schließen müssen.

## Quellen und Referenzen

1. [Into the Unknown: Benchmarking AI agents on open scientific research problems](https://arxiv.org/abs/2610.19159) – arXiv, 2026-10-15

Zuletzt aktualisiert: 2026-10-16
