# Oracle bietet Nvidia-Vera-CPUs auf OCI an

> Oracle zufolge sind Vera-CPUs und Vera-Rubin-NVL72-Racks auf OCI-Superclusters allgemein verfügbar. Tom’s Hardware hat seine Tests nicht in der Oracle-Cloud durchgeführt.

Oossa · 2026-10-28 · https://oossa.com/de/oracle-brings-nvidia-vera-cpu-instances-to-oci

Nvidia und Oracle haben am Dienstag auf der Oracle AI World bekannt gegeben, dass Nvidia-Vera-CPUs und Vera-Rubin-NVL72-Racks auf Oracle Cloud Infrastructure (OCI) Superclusters allgemein verfügbar sind. Oracle bietet Vera-CPU-Instanzen außerdem einzeln an – der Chip ist also nicht nur als Teil eines Systems mit Nvidia-GPUs erhältlich.

Tom’s Hardware ordnet die Ankündigung einer OCI-Bereitstellung im Multi-Gigawatt-Bereich zu. Außerdem berichtet das Magazin von Plänen für reine Rubin-Cluster, die mit Servern mit zwei Intel Xeon 6 CPUs verbunden sind. Damit kommt ein weiterer großer Cloud-Anbieter hinzu, der Vera Rubin anbietet: Google Cloud hatte in der Vorwoche die allgemeine Verfügbarkeit angekündigt.

## Was eigenständige Vera-CPUs besonders macht

Nvidias Vera-Plattform kommt bei auf KI spezialisierten Cloud-Anbietern wie Nscale, CoreWeave und Nebius zum Einsatz; dort laufen bereits Bereitstellungen. Oracle geht mit dem Angebot eigenständiger Vera-CPU-Instanzen bei einem großen Cloud-Anbieter einen anderen Schritt, merkt Tom’s Hardware an. Damit ist Vera als eigenständige Cloud-CPU verfügbar und nicht nur in Nvidias auf GPUs ausgerichteten Rack-Systemen.

Das könnte für Kunden wichtig sein, die Cloud-Hardware für Arbeitslasten auswählen, die CPUs, aber kein komplettes GPU-Rack benötigen. Die hier vorliegenden Angaben zur Ankündigung nennen jedoch weder Instanzgrößen noch Preise oder die Kunden, die darauf zugreifen können. Ein Vergleich mit den Angeboten anderer Anbieter ist daher nicht möglich.

## Was die Leistungstests zeigen

Tom’s Hardware hat erste Benchmarks eines Vera-Servers veröffentlicht, den das Magazin vor Ort getestet hat. Den Ergebnissen zufolge hat Vera bei der Speicherbandbreite einen deutlichen Vorsprung gegenüber einem Server mit zwei Xeon 6 CPUs. Die konkreten Werte sind in den vorliegenden Angaben jedoch nicht enthalten. Die Tests wurden nicht auf OCI durchgeführt und zeigen nicht, wie Vera-Instanzen für Oracle-Kunden abschneiden werden. Tom’s Hardware kündigt einen ausführlicheren Test an.

## Die Fakten

- Oracle hat auf der Oracle AI World die allgemeine Verfügbarkeit von Vera-CPUs und Vera-Rubin-NVL72-Racks auf OCI Superclusters bekannt gegeben.
- Laut Tom’s Hardware bietet Oracle eigenständige Vera-CPU-Instanzen an.
- Google Cloud hatte in der Vorwoche die allgemeine Verfügbarkeit von Vera Rubin angekündigt.
- Für die Vera-Benchmarks von Tom’s Hardware kam ein lokaler Server zum Einsatz, keine OCI-Infrastruktur.

## Warum es wichtig ist

Für Unternehmen, die Cloud-Rechenleistung auswählen, ergänzen Oracles eigenständige Vera-Instanzen die GPU-orientierten Systeme um eine reine CPU-Option. Preise, technische Daten und Leistung auf OCI sind durch die lokalen Benchmarks nicht belegt. Kunden können anhand dieser Tests daher noch nicht abschätzen, welche Ergebnisse sie in der Oracle-Cloud erzielen werden.

## Quellen und Referenzen

1. [Standalone Nvidia Vera CPUs land in Oracle Cloud's multi-gigawatt deployment — our independent benchmarking of a local server reveals Vera's massive memory bandwidth lead over dual Xeon 6 server](https://www.tomshardware.com/tech-industry/artificial-intelligence/nvidia-and-oracle-bring-vera-cpu-instances-online-in-multi-gigawatt-deployment-oci-superclusters-also-set-to-expand-with-rubin-only-clusters-attached-to-dual-xeon-6-hosts) – Tom's Hardware, 2026-10-28

Zuletzt aktualisiert: 2026-10-28
