Oracle lässt komprimiertes Erdgas per Lkw zu Rechenzentren bringen, wenn die nötigen Gasleitungen nicht rechtzeitig fertig werden. Laut Bloomberg plant der Konzern diese Lösung bereits für ein drittes Rechenzentrum; sie soll Verzögerungen überbrücken, nicht dauerhaft die Leitung ersetzen.
Ein Standort nahe Salt Lake City wurde dem Bericht zufolge mehr als ein Jahr so versorgt. In New Mexico verzögert sich der Leitungsbau, nachdem Behörden die geplante Trasse abgelehnt haben. Der Transport per Lkw koste etwa viermal so viel wie Gas aus einer Leitung, berichtet Bloomberg. Oracle äußerte sich dazu gegenüber dem Finanzdienst nicht.
Warum es wichtig ist
Für Oracle ist die teure Übergangslösung relevant, weil verspätete Leitungen den geplanten Start der Rechenzentren verzögern könnten; wie lange und an welchen Standorten Oracle sie nutzt, ist nicht vollständig bekannt.