OpenAI hat 722 Dokumente mit möglichen Lösungen für 372 bislang ungelöste mathematische Probleme veröffentlicht. Peter Scholze, Direktor des Max-Planck-Instituts für Mathematik und Fields-Medaillen-Gewinner, kritisiert das Vorgehen im Spiegel: Mathematik diene OpenAI vor allem als Test für Sprachmodelle, nicht dem Verständnis, sagt er.
Scholze warnt, dass Lösungen ohne nachvollziehbare Einordnung das Fach und den Austausch unter Mathematikern schwächen könnten. Entscheidend sei oft der Weg zur Lösung und wie neue Erkenntnisse in bestehendes Wissen einfließen.
Warum es wichtig ist
Für Mathematiker ist laut Scholze nicht nur eine Lösung wichtig, sondern auch, ob sie sich nachvollziehen und in bestehendes Wissen einordnen lässt; wie tragfähig OpenAIs Ansätze sind, geht aus dem Bericht nicht hervor.