Johannes Schätzl, Digitalpolitiker der SPD-Bundestagsfraktion, fordert nach den kritischen PHP-Schwachstellen ein stärkeres BSI. Es solle Lücken früh erkennen, Maßnahmen einleiten und Betreiber unterstützen. Dazu gehöre auch der Einsatz von KI-Werkzeugen.
Schätzl sagte dem Handelsblatt, Angreifer könnten Sicherheitslücken mit KI in Rekordzeit ausnutzen. Updates erst nach Bekanntwerden einer Lücke reichten daher nicht als Antwort. Die beiden PHP-Lücken ermöglichten laut Bericht Angreifern, ohne Anmeldung Schadcode auf Webservern auszuführen; Updates seien verfügbar, viele Systeme aber womöglich noch ungepatcht.
Warum es wichtig ist
Für Behörden und Unternehmen heißt das konkret: Sie müssen PHP-Systeme finden und zeitnah patchen; ob ihre Systeme bereits kompromittiert sind, bleibt eine zusätzliche offene Frage.