Am 29. September 2026 kündigte AWS die Vorschau von Amazon Bedrock Managed Agents (BMA) an. Der Dienst ist eine gemeinsame Entwicklung mit OpenAI und führt die Agents API von OpenAI innerhalb der Amazon-Cloud aus. Jeder Agent erhält eine eigene AWS-Identität, Berechtigungen und Protokolle. So behalten Unternehmen die Kontrolle darüber, was die KI tun kann.
Was bietet BMA?
BMA verwaltet das Gedächtnis des Modells, die Auswahl von Tools, die Codeausführung und die Koordination mehrerer Schritte. Sitzungen bleiben erhalten: Sie speichern Nachrichten, Tool-Aufrufe und Zwischenergebnisse, sodass sie später pausiert und fortgesetzt werden können. Entwickler können wiederverwendbare Skills hinzufügen und Agenten über Model Context Protocol-Server mit externen Tools verbinden. Vor jeder kritischen Aktion kann eine menschliche Freigabe verlangt werden.
Warum es wichtig ist
Für Unternehmen bedeutet BMA, dass sie KI-Assistenten entwickeln können, die innerhalb ihrer Cloud bleiben, denselben Sicherheitsregeln wie andere AWS-Dienste folgen und lückenlos protokolliert werden. Das senkt das Risiko, dass Daten die eigene Umgebung verlassen – und ermöglicht zugleich die Nutzung der leistungsfähigsten OpenAI-Modelle.