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Europas KI-Unternehmer streiten über eigene Spitzenmodelle

Mistral- und DeepL-Chefs warnen davor, Europa auf KI-Anwendungen statt auf eigene Modelle zu beschränken. Die EU plant dennoch Milliarden für Rechenzentren.

KurzmeldungVon Von Oossa veröffentlicht: 1 Min. Lesezeit

In Europas Tech-Branche streiten Unternehmer darüber, ob die EU eigene Spitzenmodelle entwickeln oder sich auf Anwendungen mit vorhandener KI konzentrieren sollte. Mistral-Chef Arthur Mensch warnt, ein Verzicht auf solche Modelle könne Europas Bedeutung schwächen; DeepL-Chef Jarek Kutylowski sagt, sonst wandere wirtschaftlicher Wert in andere Regionen ab.

Legora-Chef Max Junestrand hält ein konkurrenzfähiges europäisches Spitzenmodell-Labor dagegen derzeit für kaum realistisch und plädiert dafür, vorhandene KI wirtschaftlich zu nutzen. Die EU-Kommission hat den Aufbau von sieben KI-Gigafabriken mit rund 30 Milliarden Euro angestoßen; ein Konsortium unter Führung der italienischen Domyn arbeitet zudem an einem eigenen Modell für alle EU-Amtssprachen.

Warum es wichtig ist

Für europäische Unternehmen könnte die Frage entscheidend sein, ob Ausgaben für KI-Modelle in Europa bleiben oder an Anbieter in anderen Regionen fließen; wie groß dieser Effekt wäre, ist nicht beziffert.

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