Oossa

Ex-OpenAI-Ingenieur in Spionagefall in Haft genommen

Ein US-Richter lehnte die Freilassung von Abdulrahman Alfozan ab. Ihm wird vorgeworfen, heimlich OpenAI-Meetings aufgezeichnet zu haben. Die Staatsanwaltschaft verweist auf Reisepläne und einen Handy-Ordner mit dem Namen „Saudi Gov Docs“.

KurzmeldungVon Von Oossa veröffentlicht: 1 Min. Lesezeit

Ein US-Bundesrichter ordnete an, den ehemaligen OpenAI-Ingenieur Abdulrahman Alfozan bis zum Prozess in Haft zu behalten. Ihm werden Vorwürfe im Zusammenhang mit heimlichen Aufnahmen von Meetings des Unternehmens gemacht. Das FBI gibt an, auf seinem iPhone einen Ordner namens „Saudi Gov Docs“ sowie Fotos von Aufnahmegeräten gefunden zu haben. Die Staatsanwaltschaft behauptet außerdem, er habe mit einem Mitglied der saudischen Königsfamilie kommuniziert.

Die Staatsanwaltschaft hält Alfozan für fluchtgefährdet. Sie verweist auf ein One-Way-Ticket nach Riad, das nach ihren Angaben die saudische Regierung bezahlt hat, sowie darauf, dass seine Frau und sein Kind die USA verlassen haben. Die Regierung hat nicht öffentlich mitgeteilt, was sich in dem Ordner befand. Die Vorwürfe belegen nicht, dass Alfozan im Auftrag Saudi-Arabiens handelte.

Warum es wichtig ist

Für OpenAI-Mitarbeiter und Partner der Regierung könnten sich dadurch zusätzliche Sicherheitsbedenken ergeben. Was sich in dem Ordner befand und ob Alfozan im Auftrag einer ausländischen Regierung handelte, ist jedoch weiterhin unklar.

War dieser Artikel hilfreich?
Teilen

Als Nächstes lesen

Oossa · Newsletter

Die KI-Woche, erklärt

Jeden Montag: die Nachrichten, die man kennen sollte – verständlich. Kostenlos, kein Spam.