Fujifilm plant, seine Produktionskapazität für Magnetbänder zu verfünffachen. Das berichtet das japanische Wirtschaftsmagazin Nikkei unter Berufung auf nicht genannte Quellen. Für den Ausbau seien 10 Milliarden Yen, rund 57 Millionen Euro, vorgesehen; er soll bis zum Geschäftsjahr 2028 umgesetzt werden.
Im Mittelpunkt stehen Bänder mit bis zu 100 Terabyte komprimierter Kapazität, nativ sind es 40 Terabyte. Unternehmen nutzen sie zur Langzeitarchivierung: Im Ruhezustand brauchen Bandlaufwerke praktisch keinen Strom, und offline gespeicherte Daten können besser vor Ransomware geschützt sein.
Warum es wichtig ist
Für Unternehmen, die große Mengen an KI-Trainingsdaten langfristig aufbewahren, könnte der Ausbau mehr Magnetband-Speicher verfügbar machen; ob dadurch Preise sinken, ist nicht bekannt.