Metas neuer KI-Begleiter Muse wurde seit seinem Start im September insgesamt 10,9 Millionen Mal heruntergeladen, davon 10,2 Millionen Mal in den USA. Damit gehört die App zu nur zwölf Anwendungen, die innerhalb der ersten 40 Tage nach dem Start die Marke von 10 Millionen Installationen in den USA erreicht haben.
So hat Muse es geschafft
Laut Daten von Sensor Tower entfielen im Oktober 39 % von Metas Werbebudget auf Muse, nach 23 % im Monat zuvor. Das verhalf der App zu Platz 21 bei den Werbeeinblendungen in den USA – im September hatte sie noch auf Platz 73 gelegen. Meta bewirbt Muse außerdem auf Facebook, Instagram und seinen weiteren Diensten, die zusammen 3,6 Milliarden täglich aktive Nutzer haben.
Mehr Nutzerbindung als bei der Konkurrenz
Die Nutzerbindung von Muse in der Anfangsphase ist offenbar höher als bei Konkurrenten wie ChatGPT, Claude und Grok. In den USA waren nach sieben Tagen noch 30 % der Nutzer aktiv, nach vierzehn Tagen 23 %. Bei den Wettbewerbern lagen die Durchschnittswerte bei 19 % beziehungsweise 16 %. Am 16. Oktober erreichte die Zahl der täglich aktiven Nutzer 2,5 Millionen – ein Anstieg von 15 % gegenüber der Vorwoche.
Warum es wichtig ist
Für Nutzer im Alltag bedeutet die schnelle Verbreitung, dass Muse zu einer vertrauten Option für schnelle KI-Hilfe auf Mobilgeräten werden könnte. Die höhere Nutzerbindung deutet darauf hin, dass viele die App auch nach der anfänglichen Neugier nützlich finden. Das könnte beeinflussen, wie Meta KI-Funktionen in seine anderen Dienste integriert. Wie dauerhaft der Erfolg ist und welche Folgen er für den Datenschutz hat, bleibt jedoch unklar.