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Muse legt offenbar Dossiers über Kontakte seiner Nutzer an

Sicherheitsforscher fanden interne Dateien, die Muse Beziehungen und persönliche Details erfassen lassen sollen. Meta sagt, der Assistent brauche solchen Kontext.

KurzmeldungVon Von Oossa veröffentlicht: 1 Min. Lesezeit

Sicherheitsforscher um Karan Joshi berichten, Metas KI-Assistent Muse lege Dateien über Freunde, Familie und andere Kontakte seiner Nutzer an. Darin sollen unter anderem Namen, Geburtstage, Kontaktverläufe und Hinweise zur Beziehung gesammelt werden. Die Dateien würden laut den Forschern stündlich aktualisiert und könnten Nachrichten sowie Fotos einbeziehen.

Auch nach dem Klick auf „vergessen“ könnten Chat-Transkripte und weitere Informationen laut den untersuchten Anweisungen an verschiedenen Orten erhalten bleiben. Ob die offengelegten Systemdateien aktuell und vollständig sind, lässt sich nicht überprüfen. Meta widersprach der Darstellung gegenüber Wired nicht und erklärte, Muse nutze öffentlich verfügbare Daten sowie freiwillig geteilte Angaben.

Warum es wichtig ist

Für Muse-Nutzer ist relevant, dass der Assistent laut den gefundenen Dateien auch persönliche Informationen über ihre Kontakte speichern könnte; wie vollständig und aktuell diese Dateien sind, bleibt ungeklärt.

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