Oossa

RemoveMacAI löscht Apple-Intelligence-Modelle

Das neue Kommandozeilen-Tool schaltet Apples KI-Funktionen unter macOS ab und entfernt die rund 12 GB großen Modelldateien. Das schafft Speicherplatz und verhindert erneute Downloads.

OossaVon Oossa veröffentlicht: 1 Min. Lesezeit

JC Daily · Unsplash

Das von der Community entwickelte Tool RemoveMacAI kann Apple Intelligence unter macOS deaktivieren und die auf dem Laufwerk verbliebenen KI-Modelldateien löschen. Apple hat in macOS 27 den einzelnen Schalter zum Abschalten der Funktion aus den Einstellungen entfernt. Die rund 12 GB großen Modelle bleiben dadurch auf dem System, selbst wenn die entsprechenden Schalter in der Benutzeroberfläche ausgeschaltet sind. RemoveMacAI führt eine Reihe von Befehlen aus, die Siri, Schreibtools, Genmoji, Image Playground, die ChatGPT-Erweiterung und Zusammenfassungsfunktionen deaktivieren. Anschließend löscht es die Modelle und verhindert, dass sie erneut heruntergeladen werden.

So funktioniert das Tool

Der Entwickler schrieb auf Reddit, das Skript finde ungefähr ein Dutzend versteckte Einstellungen – viele davon unter „Bildschirmzeit“ – und deaktiviere sie. Mit dem Befehl „removemacai revert“ lassen sich die Funktionen wiederherstellen und die Modelle erneut herunterladen. Der Befehl „removemacai status“ zeigt die Größe der einzelnen Modelle auf dem Mac an. Laut Entwickler bleiben die Änderungen auch nach macOS-Updates bestehen; die Diktierfunktion funktioniert weiterhin.

Was Nutzer feststellen

Ein Tester sah Apple Intelligence in der Speicherübersicht eines MacBook Air mit 35,05 GB aufgeführt. Das deutet darauf hin, dass der tatsächliche Speicherbedarf höher sein kann als vom Entwickler geschätzt. Der Statusbefehl des Tools zeigt die genaue Größe der einzelnen Komponenten an und hilft Nutzern so, zu überprüfen, wie viel Speicherplatz sie zurückgewinnen.

Warum es wichtig ist

Mac-Besitzer, die zusätzlichen Speicherplatz benötigen, können mit RemoveMacAI die verborgenen KI-Dateien löschen, die sich laut Artikel nicht mehr über die Benutzeroberfläche von Apple deaktivieren lassen. Das Tool gibt Nutzern außerdem die Kontrolle darüber, ob die Modelle auf ihren Geräten bleiben – ein möglicher Vorteil für Menschen, denen Datenschutz wichtig ist. Wie viel Speicherplatz tatsächlich frei wird, kann jedoch variieren. Auch die langfristige Kompatibilität mit künftigen macOS-Updates ist noch nicht getestet.

War dieser Artikel hilfreich?
Teilen

Als Nächstes lesen

Oossa · Newsletter

Die KI-Woche, erklärt

Jeden Montag: die Nachrichten, die man kennen sollte – verständlich. Kostenlos, kein Spam.