Die Deutsche Telekom, Nokia und Nvidia testeten KI-basierte Kanalschätzung in Laboren in Bonn und Oulu. Dabei nutzten sie Nokias 5G-RAN-Software und Nvidias Aerial RAN Computer. Laut Telekom stieg der Uplink-Durchsatz um 10 bis 15 Prozent. Ein Feldtest mit kommerziellen Systemen soll erst noch zeigen, ob der Vorteil auch unter realen Funkbedingungen auftritt.
Der Einsatz könnte teuer werden: GPUs verbrauchen laut Bericht deutlich mehr Energie als spezialisierte Chips, und ihre Ausstattung an Tausenden Basisstationen würde hohe Investitionen erfordern.
Warum es wichtig ist
Für Mobilfunkbetreiber ist der mögliche Durchsatzgewinn erst dann praktisch relevant, wenn ein Feldtest ihn bestätigt; Stromverbrauch und Kosten für GPUs bleiben dabei zentrale offene Fragen.