Der Essener Baukonzern Hochtief prüft eine Bewerbung um eines der geplanten europäischen KI-Großrechenzentren. Laut Handelsblatt verhandelt das Unternehmen mit möglichen Partnern, darunter Vodafone, und untersucht Standorte. Hochtief und Vodafone wollten die Angaben auf Anfrage nicht kommentieren.
Die EU will bis zu sieben Anlagen mit insgesamt bis zu 10 Milliarden Euro aus öffentlichen Mitteln fördern. Der Bericht nennt zwei unterschiedliche Fristen für Bewerbungen: zunächst den 3. Dezember, später den 12. November 2026.
Warum es wichtig ist
Für europäische Unternehmen und Forschungseinrichtungen könnten die geplanten Rechenzentren Zugang zu großen KI-Rechenkapazitäten schaffen; ob Hochtief und Vodafone tatsächlich gemeinsam antreten, ist noch offen.