HP und andere führende PC-Hersteller verlagern laut Semafor Teile ihrer Produktion zurück nach China. Steigende Preise für Speicherchips und Speicherbausteine erhöhen die Fertigungskosten. HP hatte im Rahmen seiner „China+1“-Strategie geplant, mehr als die Hälfte seiner Produktion aus China abzuziehen.
Der Schritt verdeutlicht den Zielkonflikt für Unternehmen: Alternative Lieferketten können die Abhängigkeit von China verringern, doch das etablierte Zulieferernetzwerk des Landes lässt sich nur schwer ersetzen. Dem Bericht zufolge ist unklar, wie viel HP-Produktion zurückverlagert wird und wann.
Warum es wichtig ist
Für PC-Käufer könnten die höheren Chipkosten die Preise unter Druck setzen. Der Bericht sagt jedoch nicht, ob sich die Produktionsverlagerung auf die Preise für Verbraucher auswirken wird.