Meta gab an, seine US-Steuerlast für 2025 mithilfe einer Forschungssteuergutschrift um 3,9 Milliarden US-Dollar gesenkt zu haben. Die Gutschrift gilt, wenn ein Unternehmen ein Projekt als „Experiment“ oder „Pilotmodell“ einstuft. Meta ordnete seine großen KI-Rechenzentren und die darin eingesetzten Nvidia-Chips dieser Kategorie zu. Damit ist Meta laut der New York Times unter den börsennotierten Unternehmen der größte Nutzer dieser Steuergutschrift.
So funktioniert die Steuergutschrift
Die Gutschrift geht auf ein Gesetz aus dem Jahr 1981 zurück, das Grundlagenforschung fördern sollte. Unternehmen können sie für qualifizierte experimentelle Arbeiten geltend machen und ihre Steuern dadurch Dollar für Dollar senken. Metas Buchhalter weisen darauf hin, dass dieser Ansatz riskant ist. Das Unternehmen stellte 18,74 Milliarden US-Dollar für mögliche Anfechtungen zurück. Der Abschlussprüfer EY half bei der Entwicklung des Modells und berät inzwischen auch andere Unternehmen dazu.
Warum es wichtig ist
Für private Anleger bedeutet die Steuervergünstigung, dass Meta mehr Geld für seine KI-Projekte behalten kann. Das könnte künftige Produktfunktionen ermöglichen. Der IRS kann den Anspruch jedoch weiterhin anfechten, sodass die endgültige Steuerersparnis ungewiss bleibt.