Microsoft stellte auf dem Windows- und Surface-Event am 7. Oktober 2026 eine neue Version seiner KI Copilot vor. Das Update ermöglicht Copilot, auf dem Computer gespeicherte Dateien zu lesen und Aktionen damit auszuführen – etwa Dokumente zu verschieben, umzubenennen oder zu öffnen. Microsoft nennt diesen Ansatz „Hybrid Intelligence“: Die KI nutzt sowohl lokale Modelle auf dem Gerät als auch Clouddienste, um Aufgaben zu erledigen. In der Demo sollte Copilot Informationen aus einer E-Mail zu Steuern heraussuchen und eine Antwort für den Steuerberater des Nutzers vorbereiten.
So funktioniert Hybrid Intelligence
Hybrid Intelligence verbindet die Verarbeitung auf dem Gerät, die schnell ist und Daten privat hält, mit cloudbasierten Modellen, die über mehr Rechenleistung verfügen. Wenn ein Teil der Arbeit lokal ausgeführt wird, lassen sich Aufgaben laut Microsoft schneller und mit weniger Internetbandbreite erledigen. Anspruchsvollere Aufgaben übernimmt weiterhin die Cloud, etwa das Verstehen von Sprache und das Erstellen längerer Texte.
Warum es wichtig ist
Für Windows-Nutzer kann Copilot künftig alltägliche Aufgaben übernehmen, etwa ein Dokument finden, eine Antwort entwerfen oder Dateien sortieren – ohne dass sie jeden Befehl selbst eingeben müssen. Durch die Kombination aus lokaler Verarbeitung und Cloud-Verarbeitung können manche Daten auf dem Gerät bleiben; zugleich kann die KI schneller reagieren als ein rein cloudbasierter Dienst. Noch ist unklar, wie die Datenschutzkontrollen funktionieren und wie Nutzer diesen erweiterten Zugriff aktivieren oder deaktivieren können.