Nvidia hat einige Cloud-Kunden, darunter Anbieter, an denen das Unternehmen beteiligt ist, gebeten, weniger Geschäfte mit chinesischen Firmen zu machen. Das berichtet The Decoder unter Berufung auf The Information. Die freiwillige Empfehlung gilt für künftige Verträge, nicht für bestehende Vereinbarungen. Außerdem sollen die Anbieter ermitteln, wer letztlich auf Nvidia-Chips zugreift.
Damit reagiert Nvidia auf eine Lücke in den US-Exportkontrollen: Chinesische KI-Entwickler können Rechenleistung in Rechenzentren im Ausland mieten, ohne Chips zu importieren. Wie die Financial Times berichtet, übermittelte Nvidia die Anweisung mündlich über Vertriebs- und Regionalteams.
Warum es wichtig ist
Cloud-Anbieter, die chinesische KI-Unternehmen bedienen, könnten unter Druck geraten, künftige Geschäfte abzulehnen oder die Endnutzer offenzulegen. Nvidias Empfehlung ist jedoch nicht verpflichtend.