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xAI nutzt acht umgerüstete Flugzeugtriebwerke für Rechenzentrum

Die Turbinen verfügen über staatliche Genehmigungen. Umweltschützer gehen jedoch wegen der Verschmutzung – darunter flüchtige organische Verbindungen und Kohlenmonoxid – gegen die Genehmigung in Mississippi vor.

Von Von Oossa veröffentlicht: 2 Min. Lesezeit

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Elon Musks Unternehmen xAI nutzt acht zu Turbinen umgerüstete Flugzeugtriebwerke, um ein Rechenzentrum in Mississippi mit Strom zu versorgen, berichtet Tom’s Hardware. Die Generatoren sind auf Ebene des Bundesstaats genehmigt und zugelassen. Ihre Genehmigung hat jedoch wegen der Umweltverschmutzung und möglicher Auswirkungen der Turbinen auf die örtliche Umwelt Besorgnis ausgelöst.

Die Genehmigungen erlauben einen Grenzwert für flüchtige organische Verbindungen, der 25 % über dem ansonsten geltenden Grenzwert liegt. Der Bericht nennt jedoch keinen Vergleichswert. Den Angaben zufolge stoßen die Turbinen außerdem Kohlenmonoxid aus. Der Bericht beziffert weder die erwarteten Emissionen der Generatoren für einen der beiden Schadstoffe noch die seit Inbetriebnahme gemessenen Mengen.

Damit klafft eine Lücke zwischen den zulässigen Emissionen laut Genehmigung und dem, was über die tatsächlichen Emissionen am Standort bekannt ist. Der dort angegebene Grenzwert sagt nicht aus, wie viel Schadstoffe die Turbinen in der Praxis ausstoßen. Aus den verfügbaren Angaben geht auch nicht hervor, wie oft die Generatoren laufen oder wie ihre Leistung im Verhältnis zum gesamten Energieverbrauch des Rechenzentrums ausfällt.

Die Genehmigung wird angefochten

Das Southern Environmental Law Center hat die Entscheidung Mississippis angefochten, die Turbinen zu genehmigen, berichtet die New York Times. Umweltschützer warnen, dass Flugzeugtriebwerke zur Stromversorgung von Rechenzentren einzusetzen der falsche Weg sei. Sie verweisen dabei auf flüchtige organische Verbindungen und Kohlenmonoxid. Der Bericht enthält keine Angaben zum Zeitpunkt der Klage oder zu den nächsten Schritten im Verfahren.

Im Mittelpunkt des Streits steht ein konkreter Zielkonflikt: Die Turbinen versorgen xAIs Rechenzentrum auf Grundlage staatlicher Genehmigungen mit Strom, während Umweltverbände die geltenden Verschmutzungsgrenzwerte und die damit verbundenen Emissionen beanstanden. Aus den verfügbaren Informationen geht nicht hervor, ob die Anfechtung die Genehmigungen ändern oder den Betrieb des Rechenzentrums beeinträchtigen könnte. Auch ist nicht bekannt, welche anderen Energiequellen die Anlage gegebenenfalls nutzt.

Der Fall steht im Zusammenhang mit dem breiteren Interesse an der Stromversorgung von Rechenzentren. Die hier vorliegenden Angaben beschränken sich jedoch auf xAIs Standort in Mississippi. Es gibt keine Informationen zur Leistung der Turbinen, zu ihrem Betriebsplan oder dazu, ob xAI ähnliche Anlagen andernorts einsetzen will. Ohne diese Angaben und Emissionsmessungen belegen die Genehmigung und ihre Anfechtung einen regulatorischen Streit, nicht aber das Ausmaß der tatsächlichen Umweltbelastung durch die Turbinen.

Warum es wichtig ist

Für Menschen in der Nähe des Rechenzentrums in Mississippi geht es bei dem Streit um die genehmigte Luftverschmutzung durch die Turbinen, die die Anlage mit Strom versorgen. Die Genehmigung und ihre Anfechtung sind bestätigt, doch die verfügbaren Angaben zeigen weder die tatsächlichen Emissionen noch, welcher Belastung Anwohner in der Nähe ausgesetzt sind.

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