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Nvidia prüft Rechenzentren in Brightspeed-Gebäuden

Laut The Information hat Nvidia Brightspeed um Gebäudedaten und Besuche vor Ort gebeten, nachdem das Unternehmen einen Plan für mehr als 130 ehemalige Telekommunikationsstandorte vorgestellt hatte.

Von Von Oossa veröffentlicht: 2 Min. Lesezeit

boris misevic · Unsplash

Nvidia verhandelt mit Brightspeed darüber, einige Gebäude des Internetanbieters in kleine Rechenzentren umzuwandeln. Das berichtet The Information, wie Tom’s Hardware meldet. Dem Bericht zufolge stellte Nvidia Führungskräften von Apollo Global Management, der Muttergesellschaft von Brightspeed, die Idee vor. Apollo bat Nvidia daraufhin, Brightspeed schriftliche Pläne vorzulegen. Nvidia kam dieser Bitte nach.

Inzwischen hat Nvidia weitere Informationen und Daten zur bestehenden Infrastruktur von Brightspeed sowie Besuche an einigen Standorten angefragt. Das beschreibt einen Vorschlag, der geprüft wird, nicht einen abgeschlossenen Deal: Von einer unterzeichneten Vereinbarung, Bauplänen oder einem Zeitplan ist in dem Bericht keine Rede. In der Überschrift ist von mehr als 130 alten Telekommunikationsgebäuden die Rede. Der Bericht sagt jedoch nicht, dass jedes davon umgebaut werden soll, und nennt auch keine der infrage kommenden Standorte.

Was ist noch unklar?

Der Bericht nennt weder die geplante Größe der Rechenzentren noch die darin vorgesehene Ausstattung oder die Zahl der Gebäude, die Nvidia nutzen möchte. Auch zur Stromversorgung der Standorte, zur erwarteten Kapazität, zu Investitionen, Kunden oder nötigen Umbauten gibt es keine Angaben. Diese Details würden helfen einzuschätzen, ob sich die Standorte eignen und was ein Umbau erfordern würde. Im Bericht fehlen sie jedoch.

Bei den Gebäuden von Brightspeed handelt es sich um bestehende Telekommunikationsinfrastruktur. Der Bericht erläutert aber nicht, an welchen Einrichtungen Nvidia interessiert ist oder welche Auswirkungen das auf ihre derzeitige Nutzung hätte. Standortbesuche und die Anfrage nach Betriebsdaten sind Schritte zur Prüfung möglicher Standorte; für sich genommen bestätigen sie nicht, dass dort gebaut wird.

Was bedeutet das für Brightspeed-Kunden?

Für Kunden gibt es keine gemeldeten Änderungen beim Internetdienst und keinen Hinweis darauf, dass ein bestimmtes Gebäude vor Ort ausgewählt wurde. Sollte der Vorschlag umgesetzt werden, würden einige Immobilien von Brightspeed für Rechenleistung genutzt. Es würde sich nicht um die Ankündigung eines neuen Angebots für Brightspeed-Kunden handeln. Die Zahl in der Überschrift deutet auf eine mögliche Größenordnung der Idee hin, nicht auf eine bestätigte Zahl von Rechenzentren. Solange Brightspeed und Nvidia keine konkreten Standorte festlegen und Einzelheiten veröffentlichen, bleiben die praktischen Auswirkungen auf die umliegenden Gemeinden und den laufenden Betrieb unklar.

Warum es wichtig ist

Für Brightspeed-Kunden gibt es keine gemeldeten Änderungen beim Dienst, und konkrete Standorte wurden nicht genannt. Sollte der Vorschlag weiterverfolgt werden, bleiben die Auswirkungen auf den lokalen Betrieb unklar, bis Nvidia und Brightspeed mitteilen, welche Gebäude betroffen sind und was dort installiert werden soll.

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