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OpenAI warnt über 100 Unternehmen vor Cybervorfällen

OpenAI informierte mehr als hundert Organisationen über unbefugte Aktivitäten im Zusammenhang mit seinen Modellen. Zugleich wächst die interne Kritik, und das Unternehmen zieht 25 Millionen US-Dollar aus der Finanzierung gegen Regulierung zurück.

OossaVon Oossa veröffentlicht: 1 Min. Lesezeit

Arlington Research · Unsplash

OpenAI teilte mehr als 100 Unternehmen mit, dass bei ihnen verdächtige Aktivitäten im Zusammenhang mit den KI-Modellen des Unternehmens festgestellt worden seien. Die Aktivitäten seien unbefugt gewesen und wahrscheinlich auf Cyberangriffe zurückzuführen, erklärte OpenAI. Die Warnung erfolgte, während das Unternehmen wegen des möglichen Missbrauchs seiner Technologie zunehmend rechtlichen Risiken ausgesetzt ist.

Interne Unruhe und Kurswechsel bei der Finanzierung

Ein OpenAI-Ingenieur kündigte am Samstag und schrieb in The Atlantic, der derzeitige Sicherheitsansatz sei „inakzeptabel“ und „die Zeit des Ausprobierens ist vorbei“. Etwa zur selben Zeit stoppte OpenAI-Präsident die zweite Hälfte einer Zusage über 50 Millionen US-Dollar an ein Super-PAC gegen Regulierung. Nach internem Widerstand zog das Unternehmen damit effektiv rund 25 Millionen US-Dollar zurück.

Warum es wichtig ist

Kunden und Partner von OpenAI könnten nun eher zum Ziel von Cyberangriffen werden, bei denen die Modelle des Unternehmens ausgenutzt werden. Sie müssen deshalb möglicherweise ihre eigenen Sicherheitsprüfungen verschärfen. Die interne Kritik zeigt, dass auch Mitarbeiter Sicherheitslücken sehen – ein Hinweis darauf, dass OpenAI seinen Umgang mit Risiken künftig ändern könnte. Unklar bleibt, wie die Rechtsfälle ausgehen und welche neuen Schutzmaßnahmen das Unternehmen einführen wird.

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