PreussenElektra und Nvidia prüfen, ob frühere Kernkraftwerksstandorte für KI-Rechenzentren genutzt werden können. Solche Standorte haben bereits leistungsfähige Netzanschlüsse – ein möglicher Vorteil, weil neue Stromanschlüsse oft länger brauchen als der Bau eines Rechenzentrums.
Eine Entscheidung für ein Projekt gibt es nicht. Nach Angaben des Berichts kommt derzeit vor allem das Kraftwerk Stade infrage: PreussenElektra will den Rückbau bis Ende 2026 abschließen; im Herbst 2027 soll der Standort aus der atomrechtlichen Überwachung entlassen werden. Auch nahe Windparks könnten den Standort interessant machen.
Warum es wichtig ist
Für Betreiber von KI-Rechenzentren könnte ein früherer Kraftwerksstandort den Zugang zum Stromnetz erleichtern; ob Stade tatsächlich genutzt werden kann, ist aber noch offen.