Teslas Robotaxis in Austin, Texas, fahren nicht rund um die Uhr: Der Dienst läuft laut Golem von 6 bis 23 Uhr. Elon Musk erklärte auf X, die nächtliche Pause solle verhindern, dass die Fahrzeuge Haustiere überfahren. Besonders graue Katzen könnten auf dunklem Asphalt schwer zu erkennen sein. Eine Kollision wäre zudem schlechte Publicity für Tesla.
Golem berichtet, dass Tesla den Betriebsschluss zuletzt um eine Stunde nach hinten verschoben hatte. Wann genau das geschah, nennt der Artikel nicht. Auch ist nicht belegt, dass ein Robotaxi tatsächlich eine Katze überfahren hat. Die Pause ist laut Musks Erklärung eine Vorsichtsmaßnahme.
Tesla setzt allein auf Kameras
Der Grund für die Sorge liegt laut Bericht in Teslas Sensorwahl. Die Fahrzeuge nutzen Kameras, während andere Anbieter autonomer Fahrzeuge mehrere Sensortypen einsetzen. Lidar und Radar können auch dann Daten liefern, wenn wenig Licht vorhanden ist oder Gegenlicht die Kameras stört. Tesla verzichtet seit 2021 auf Radar; Musk hält auch Lidar für unnötig.
Musk setzt stattdessen auf KI-Modelle, die direkt die Rohdaten der Kameras auswerten sollen. Er hofft, dass eine Analyse der Lichtinformationen einzelner Bildpunkte die Erkennung verbessert. Ob und wann diese Technik den Nachtbetrieb ermöglicht, geht aus dem Bericht nicht hervor.
Was für Fahrgäste offenbleibt
Die Betriebszeiten zeigen eine praktische Grenze des Dienstes: Wer in Austin zwischen 23 und 6 Uhr ein Robotaxi nutzen möchte, kann das Angebot derzeit nicht in Anspruch nehmen. Der Bericht erklärt jedoch nicht, ob Tesla für diese Stunden eine andere Beförderungsmöglichkeit anbietet oder wann die Einschränkung enden könnte.
Warum es wichtig ist
Für Menschen in Austin bedeutet die Pause, dass Teslas Robotaxis zwischen 23 und 6 Uhr nicht verfügbar sind. Musk nennt den Schutz von Haustieren als Grund; ob die geplante KI die Erkennung bei Dunkelheit verbessern und den Betrieb verlängern wird, ist noch offen.