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Deepseek plant 2027 den Börsengang – und sammelt Milliarden ein

Das chinesische KI-Startup Deepseek steht kurz vor einer Finanzierungsrunde über 12 bis 15 Milliarden Dollar. Zu den Geldgebern zählen CATL und Tencent.

Von Von Oossa veröffentlicht: Zuletzt aktualisiert: 1 Min. Lesezeit

Bradley Andrews · Unsplash

Das chinesische KI-Startup Deepseek steht kurz vor dem Abschluss einer neuen Finanzierungsrunde, die mindestens 12 Milliarden und möglicherweise bis zu 15 Milliarden Dollar einbringen könnte. Der Batteriehersteller CATL und der Internetkonzern Tencent sollen die größten Geldgeber sein. Mit dem Geld soll ein Rechenzentrum mit 160.000 KI-Chips von Huawei entstehen. Außerdem will sich das Unternehmen damit auf einen Börsengang Anfang 2027 vorbereiten.

Warum die Finanzierungsrunde jetzt wichtig ist

Das neueste Modell von Deepseek, V4-Flash, soll Konkurrenten wie Anthropic und OpenAI bei Kosten und Leistung übertreffen. Das Unternehmen erklärt zudem, weiterhin Open-Source-Modelle mit frei verfügbaren Modellgewichten veröffentlichen zu wollen. Gleichzeitig entwickelt es einen eigenen Inferenzchip, um seine Abhängigkeit von Nvidia und Huawei zu verringern.

Warum es wichtig ist

Sichert sich Deepseek die Finanzierung, könnte das Unternehmen seine KI-Dienste ausbauen und direkter mit westlichen Firmen konkurrieren. Das könnte KI-Anwendungen für chinesische Unternehmen günstiger machen. Der geplante Börsengang 2027 könnte Anlegern zudem eine neue Möglichkeit eröffnen, in ein KI-Unternehmen außerhalb der USA zu investieren. Unklar ist weiterhin, wie schnell eigene Chips die Abhängigkeit von Nvidia verringern werden.

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