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Perplexity startet KI-Agenten für 200 Dollar im Monat

Die ständig verfügbaren Teammates übernehmen verschiedene Aufgaben parallel und lassen sich mit Slack verbinden. Voraussetzung ist Perplexitys Max-Abo für 200 Dollar im Monat.

Von Von Oossa veröffentlicht: Zuletzt aktualisiert: 2 Min. Lesezeit

Nubelson Fernandes · Unsplash

Perplexity hat Teammates vorgestellt, eine Reihe ständig verfügbarer KI-Agenten, die Aufgaben in einem gemeinsamen Arbeitsbereich erledigen sollen. Nutzer können den einzelnen Teammates unterschiedliche Rollen zuweisen und sie gleichzeitig mit verschiedenen Aufträgen betrauen. Die Agenten können außerdem auf Projekte, Skills und gespeicherte Informationen aus den bereits genutzten Perplexity-Tools zurückgreifen.

Die Funktion baut auf Perplexity Computer auf, dem KI-System des Unternehmens, mit dem Agenten auf dem Gerät eines Nutzers eingesetzt werden. Perplexity versteht Teammates als zusätzliche Ebene für die Zusammenarbeit und längerfristige, umfangreiche Arbeit – nicht nur als Möglichkeit, einzelne Aufgaben zu erledigen. Nutzer können den Fortschritt jedes Agenten in separaten Threads in der Perplexity-App verfolgen und mit ihnen über Slack interagieren.

Perplexity-CEO Aravind Srinivas stellt sich vor, dass Unternehmen irgendwann Hunderte Teammates für jede Person einsetzen. Das ist eine Zukunftsvision und keine Beschreibung des aktuellen Angebots zum Start: In der Ankündigung steht weder, wie viele Agenten ein Unternehmen nutzen kann, noch welche Aufgaben sie zuverlässig erledigen können.

Eine teurere Möglichkeit, Arbeitsagenten zu nutzen

Mit der Einführung reiht sich Perplexity bei OpenAI und Anthropic ein, die ebenfalls Agenten für den Arbeitsalltag anbieten. The Verge vergleicht Teammates mit OpenAIs Dots und Claude Duet. Die Ankündigung enthält jedoch weder einen detaillierten Funktionsvergleich noch Testergebnisse dazu, wie die Produkte im Vergleich abschneiden.

Die deutlichste praktische Einschränkung ist der Preis: Für Teammates ist Perplexitys Max-Abo erforderlich, das 200 Dollar pro Monat kostet. Aus der Ankündigung geht nicht hervor, ob der Preis pro Nutzer oder für ein Team gilt. Auch Angaben zu Verfügbarkeit, Sicherheitskontrollen oder den Arbeitsbereichen, auf die die Agenten zugreifen können, fehlen. Diese Details sind für Unternehmen wichtig, die prüfen, ob der Dienst zu ihren Anforderungen passt.

Für bestehende Perplexity-Nutzer lautet das Versprechen, dass Agenten den Kontext aus bereits in den Tools des Unternehmens hinterlegten Projekten und Skills übernehmen können und sowohl in der App als auch in Slack erreichbar sind. Ob das die laufende Arbeit erleichtert, hängt davon ab, was die Agenten in der Praxis leisten können. Die Beschreibung zum Start enthält weder Beispiele noch unabhängige Bewertungen.

Warum es wichtig ist

Für Teams, die Perplexity bereits nutzen, könnten Teammates laufende Agentenarbeit in die App und Slack bringen und dabei vorhandenen Projektkontext nutzen. Der Monatspreis von 200 Dollar steht fest. Da die Ankündigung aber nicht klärt, wie viele Agenten enthalten sind oder welche Aufgaben sie zuverlässig erledigen können, lässt sich der praktische Nutzen anhand der verfügbaren Angaben noch nicht beurteilen.

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