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China erwägt, ByteDance und Alibaba den Kauf von Nvidia-Chips zu erlauben
China erwägt einem Bericht zufolge, auf den sich Ars Technica beruft, großen Tech-Unternehmen den Import von Nvidia RTX Pro 5500-Chips zu gestatten. Die möglichen Verkäufe lenken den Blick auf den wachsenden Einfluss von Nvidia-Chef Jensen Huang auf die KI-Politik von Präsident Donald Trump.
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Chinas Ministerium für Industrie und Informationstechnologie hat Alibaba und ByteDance gebeten zu erläutern, wie sie Nvidias RTX Pro 5500-Chips einsetzen würden, berichtete The Information. Die Chips sind für Gaming ausgelegt, chinesische Unternehmen könnten sie jedoch in Servern für KI-Modelle verwenden.
China hat noch keine endgültige Entscheidung getroffen. Regierungsvertreter beabsichtigen, zumindest einen Teil der Importe zuzulassen, sagten Quellen gegenüber The Information. ByteDance plant, eine Million Chips zu bestellen, falls es grünes Licht erhält. Nvidia bereitet Berichten zufolge die Auslieferung erster Bestellungen im Dezember vor.
Nvidia zufolge sind die Chips veraltet und können nicht zum Trainieren von KI verwendet werden. Die möglichen Verkäufe könnten dem Unternehmen jedoch einen Fuß in die Tür des chinesischen KI-Markts verschaffen, nachdem US-Exportkontrollen den Absatz dort stark eingeschränkt haben.
Huangs Zugang zu Trump sorgt für kritische Aufmerksamkeit
Nvidia-Chef Jensen Huang ist zu einem regelmäßigen Berater Trumps in Technologiefragen geworden, wie Stephen Witt, Autor eines Buches über Nvidia, berichtet. Witt sagte gegenüber NPR, Trumps jüngste Äußerungen, die KI-Risiken herunterspielen, spiegelten Huangs Ansichten wider. Finanzminister Scott Bessent erklärte, der Präsident sei mit Huang „völlig einer Meinung“.
Kritiker befürchten, dass Nvidias Geschäftsinteressen die US-Politik beeinflussen könnten. Das Unternehmen würde davon profitieren, mehr Chips nach China zu verkaufen, während KI-Entwickler wie Anthropic und OpenAI das Weiße Haus aufgefordert haben, die Risiken ernster zu nehmen. Huang wiederum hat argumentiert, dass die Destillation von KI-Modellen – bei der die Ausgaben eines Modells zum Trainieren eines anderen genutzt werden – Wettbewerb und kein Diebstahl sei.
Beim jüngsten Gipfeltreffen zwischen Trump und Xi wurde Berichten zufolge weder über Exportkontrollen gesprochen noch eine konkrete Einigung zur KI-Sicherheit erzielt. Ro Khanna, der ranghöchste Demokrat im China-Ausschuss des Repräsentantenhauses, sagte, Trump hätte das Treffen nutzen können, um technische Arbeitsgruppen zur Überwachung von KI-Risiken vorzuschlagen.
Die Frage der Chipversorgung
Manche Politikexperten befürchten, dass eine Lockerung der Beschränkungen dazu führen könnte, dass Chips künftig aus US-Rechenzentren abgezogen werden. Nvidias jüngste Zahlen deuten jedoch darauf hin, dass die beiden Märkte derzeit nicht um dieselben Liefermengen konkurrieren: Berichten zufolge verbuchte das Unternehmen im ersten Halbjahr 2026 einen Verlust von 400 Millionen Dollar durch unverkaufte H200-Chips, die US-Unternehmen durch neuere Modelle ersetzen können.
Ob die chinesische Nachfrage nach für den eigenen Markt produzierten Chips wächst und ob sich das auf die US-Versorgung auswirkt, ist unklar. Vorerst steht Chinas Entscheidung über die Einfuhr von RTX Pro 5500 noch aus.
Warum es wichtig ist
Falls China die Verkäufe genehmigt, könnten große chinesische Unternehmen mehr Hardware für ihre KI-Dienste erhalten, während Nvidia in einem Markt, in dem US-Kontrollen den Absatz begrenzt haben, wieder Geschäfte machen könnte. Darüber hinaus stellt sich die Frage, ob die Geschäftsinteressen eines Chipherstellers Entscheidungen über Technologieexporte und KI-Sicherheit beeinflussen.
Quellen und Referenzen
| # | Quelle | Medium | Datum | Kernaussage |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Experts worry about Nvidia's AI chip sales in China and influence over Trump ↗ | Ars Technica | 28.09.2026 | China is reportedly mulling letting ByteDance, Alibaba buy banned Nvidia chips. |
1 Quellen
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