Ollama hat am 2026‑10‑21 Version 0.40.8‑rc0 veröffentlicht. Das Update enthält ein neues Modell namens Flint, das für Coding-Agenten gedacht ist, die sich in unbekanntem Code zurechtfinden, Fehler aufspüren, Funktionen ergänzen und Tests schreiben müssen. Flint bietet ein Kontextfenster mit 262.000 Tokens und kann dadurch viele Dateien gleichzeitig im Blick behalten. Die erste Release Candidate läuft unter MacOS; GPU-Unterstützung für andere Plattformen soll später folgen.
Was Flint bietet
Flint ist ein Mixture-of-Experts-Modell unter der Apache-2.0-Lizenz. Es verfügt insgesamt über 40 Milliarden Parameter, von denen pro Token aber nur etwa 2,5 Milliarden aktiv sind – das sorgt für schnelle Inferenz. In eigenen Tests des Entwicklers erreichte Flint 54,9 % bei Terminal‑Bench 2.1 und 74,2 % bei SWE‑bench Verified. Beide Benchmarks messen, wie gut ein Modell Code schreiben und Fehler beheben kann.
Warum es wichtig ist
Entwickler, die Ollama nutzen, können eine KI nun über viele Quelldateien hinweg arbeiten lassen, ohne dass sie den Kontext verliert. Das kann die Fehlersuche und die Entwicklung neuer Funktionen beschleunigen. Das Modell befindet sich noch in der Release-Candidate-Phase; die Leistung kann sich also noch verbessern, und die Unterstützung weiterer Hardware steht noch aus.