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Google plant isolierte virtuelle Maschinen für Gemini-Agenten

Agent Compute Engine treibt Gemini bereits an und soll in den kommenden Monaten als Vorschau starten. Inaktive Agenten können laut Google pausiert werden, um Kapazitäten zu sparen.

Von Von Oossa veröffentlicht: 1 Min. Lesezeit

Devin Pickell · Unsplash

Google hat Agent Compute Engine vorgestellt. Der Dienst führt jeden KI-Agenten in einer eigenen, isolierten virtuellen Maschine aus. Er kommt bereits bei Gemini zum Einsatz und soll laut Google in den kommenden Monaten als Vorschau verfügbar werden. Einen konkreten Termin nannte das Unternehmen nicht.

Jeder Agent läuft laut Google in einer kleinen virtuellen Maschine, einer sogenannten Micro-VM, die durch Googles Titanium-Chip geschützt ist. Ist ein Agent inaktiv, wird seine VM automatisch pausiert, sodass die Rechenkapazität einem anderen Agenten zur Verfügung steht. Außerdem sollen gemeinsam genutzte Speicherbereiche zwischen den VMs die Kosten für den Betrieb jeder einzelnen VM senken, so Google.

Googles Angaben zur Kapazität

Google hat außerdem Agent Substrate als Open Source veröffentlicht, eine Kubernetes-Laufzeitumgebung, die auf demselben Ansatz beruht. Laut Unternehmen kann sie auf einem Server zehnmal so viele Agenten ausführen. Bei einem Test mit 200.000 Agenten dauerten das Anhalten und Fortsetzen laut Google weniger als 500 Millisekunden. Die Testbedingungen werden in der Quelle nicht beschrieben; eine unabhängige Überprüfung wird ebenfalls nicht angeführt.

Für die Verwaltung von Agenten ergänzt Google Funktionen zur Token-Erfassung und Modellweiterleitung sowie Unterstützung für externe Identitätsanbieter, darunter Ping Identity und SailPoint. Diese Kontrollfunktionen sollen laut Unternehmen auch auf Cloud Run, Google Kubernetes Engine (GKE) und verwaltete Endpunkte ausgeweitet werden. Weitere Angaben zur Verfügbarkeit oder zu den Preisen machte Google nicht.

Was noch unklar ist

Die Ankündigung beschreibt eine Infrastruktur zum Ausführen und Verwalten von Agenten, kein neues Agentenprodukt für Verbraucher. Google hat nicht mitgeteilt, wann die Vorschau beginnt, wer daran teilnehmen kann oder wie viel der Dienst kosten wird.

Warum es wichtig ist

Für Entwickler, die KI-Agenten auf Google Cloud erstellen, könnten separate Micro-VMs und das automatische Pausieren eine Möglichkeit bieten, Agenten voneinander zu isolieren und Serverkapazitäten effizienter zu nutzen. Die Angaben zur zehnfachen Kapazität und zur Geschwindigkeit stammen von Google. Da die Ankündigung weder den Zugang zur Vorschau noch Preise nennt, können Entwickler die praktische Verfügbarkeit und die Kosten noch nicht einschätzen.

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