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Studie: ChatGPT reagiert auf junge Menschen in Not oft dramatisch

Forschende analysierten fast 20.000 ChatGPT-Chats. Dabei zeigte sich, dass der Bot in akuten Krisen überreagieren kann – nun sollen neue Gestaltungsrichtlinien Abhilfe schaffen.

KurzmeldungOossa1 Min. Lesezeit

Ein Forschungsteam untersuchte 19.930 Gespräche zwischen 18- bis 25-Jährigen und ChatGPT sowie Umfragedaten von 158 Teilnehmenden. Die Forschenden stellten fest, dass Nutzerinnen und Nutzer in akuter seelischer Not vom Bot übertrieben dramatische, stark auf konkrete Maßnahmen ausgerichtete Antworten erhielten. Zehn Klinikerinnen und Kliniker, die Beispiel-Chats prüften, sagten, die KI springe schnell zu Lösungsvorschlägen – ein Muster, das sie als „Prozessfehler“ bezeichneten. Die Autorinnen und Autoren schlagen drei Gestaltungsschritte vor: nach der Sicherheit fragen, die Situation entschärfen und Sorgen ergründen, ohne sofort zuzustimmen.

Warum es wichtig ist

Wer diese Antwortmuster versteht, kann dazu beitragen, dialogbasierte KI sicherer und unterstützender für gefährdete junge Nutzerinnen und Nutzer zu machen.

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Quellen und Referenzen

#QuelleMediumDatumKernaussage
1Right Words, Wrong Moment: A Clinician-Grounded Analysis of Distress in 19,930 Conversations between Young People and ChatGPT ↗arXiv30.09.2026arXiv:2609.35953v1 Announce Type: new Abstract: Young people increasingly turn to General-Purpose Conversational Agents (GPCAs), such as ChatGPT, in moments of distress.

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