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Klage von Autoren führt Nachrichten über Buchdaten und Jobverluste an
In neuen Gerichtsunterlagen zu einer Urheberrechtsklage von Schriftstellern werden Nachrichten von Mitarbeitern bei OpenAI und Microsoft über raubkopierte Bücher und das Risiko zitiert, dass KI Autoren ersetzen könnte. Die Unternehmen wurden in dem Verfahren nicht für haftbar erklärt; die Unterlagen enthalten die Argumente und Belege der Autoren.
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Eine Gruppe von Autoren hat neue Gerichtsunterlagen eingereicht und wirft OpenAI und Microsoft vor, urheberrechtlich geschützte Bücher wissentlich ohne Genehmigung zum Trainieren von KI-Systemen verwendet zu haben. Die Dokumente enthalten interne Nachrichten, in denen Mitarbeiter über LibGen, eine Bibliothek mit raubkopierten Büchern, und die Möglichkeit sprachen, dass KI-Schreibwerkzeuge Autoren Arbeit wegnehmen könnten.
Die Authors Guild machte die Unterlagen am 21. September öffentlich. Sie wurden im Verfahren Alter v. OpenAI and Microsoft eingereicht, einer Sammelklage in Manhattan, die im Namen der Guild und anderer Inhaber von Buchurheberrechten erhoben wurde. Bei den Vorwürfen handelt es sich um Behauptungen in einem laufenden Verfahren, nicht um Feststellungen eines Richters.
Was steht in den Unterlagen?
Die Kläger verweisen auf eine Nachricht von OpenAI-Politikdirektor Jack Clark aus dem Jahr 2020, in der er vorhersagte, dass leistungsfähigere GPT-Modelle einen Teil der Arbeit von Schriftstellern ersetzen könnten. Zudem schrieb er, die Arbeit „wird Menschen arbeitslos machen“, heißt es in dem Schriftsatz.
Den Unterlagen zufolge erfuhren Microsoft-Führungskräfte im April 2019 bei einer Präsentation von Sam Altman und Dario Amodei von OpenAIs Nutzung von LibGen. Außerdem zitieren sie OpenAI-Forscher Sam McCandlish, der sich über die „Außenwirkung“ sorgte, die die Verwendung von Material von einer „zwielichtigen russischen Website“ haben könnte.
Die Unterlagen verweisen außerdem auf Nachrichten aus dem Jahr 2022 über das Entfernen von LibGen-Dateien aus den Systemen und dem Speicher von OpenAI. Die Authors Guild sagt, diese Nachrichten belegten den Versuch, Beweise zu verbergen; allein aus den Dokumenten ergibt sich jedoch nicht, dass ein Gericht diese Deutung bestätigt hat. Die Kläger führen auch Äußerungen eines OpenAI-Mitarbeiters dazu an, GPT-Modelle die Reihe „A Song of Ice and Fire“ von George R. R. Martin zu Ende schreiben zu lassen.
Wie geht es weiter?
Die Autoren beantragen ein Teilurteil im summarischen Verfahren, also eine Entscheidung über einige Fragen ohne vollständigen Prozess. In den kommenden Monaten werden weitere schriftliche Stellungnahmen erwartet. Die Guild rechnet mit einer Anhörung Anfang 2027. Die Unterlagen sind Teil eines umfassenderen Urheberrechtsstreits darüber, ob KI-Unternehmen Bücher und andere Werke ohne Genehmigung zum Trainieren ihrer Systeme verwenden dürfen.
Warum es wichtig ist
Der Fall könnte dazu beitragen zu klären, ob Autoren KI-Unternehmen daran hindern können, Bücher ohne Genehmigung zum Trainieren ihrer Systeme zu verwenden, oder dafür eine Vergütung verlangen können. Für Leser und Schriftsteller könnte der Ausgang beeinflussen, wie KI-Schreibwerkzeuge entwickelt werden und wie viel menschliche Arbeit sie nachbilden oder ersetzen können.
Quellen und Referenzen
| # | Quelle | Medium | Datum | Kernaussage |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Unsealed Briefs in Authors’ Case v. Microsoft/OpenAI ↗ | Hacker News | 27.09.2026 | Article URL: https://authorsguild.org/news/ag-v-openai-top-execs-knew-mass-book-piracy-was-illegal/ Comments URL: https://news.ycombinator.c |
1 Quellen
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