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Websites sperren KI-Agenten beim Einkaufen und Buchen aus

Yelp, Delta und große Banken schränken ein, was Agenten tun dürfen. Manche Sperren könnten jedoch auch von Anti-Bot-Systemen stammen und nicht gezielt auf KI ausgerichtet sein.

Von Von Oossa veröffentlicht: 1 Min. Lesezeit

Shoper · Unsplash

KI-Agenten von Unternehmen wie OpenAI, Meta und xAI stoßen auf beliebten Websites auf Hindernisse. Nutzer berichten, dass Metas Muse, xAI’s Grok, OpenAIs Dots und der Agent von Instinct manche Online-Aufgaben nicht erledigen können.

Einige Einschränkungen sind ausdrücklich festgelegt. Yelp teilte TechCrunch mit, dass KI-Agenten nur dann zugelassen werden, wenn sie für die Nutzung des Datenlizenzprogramms bezahlen. Delta Air Lines verhindert, dass Agenten Tickets buchen. JPMorgan Chase und Charles Schwab haben bestätigt, dass sie Agenten aus Sicherheitsgründen den Zugriff auf Kundenkonten sperren. Nutzer berichten auch von Problemen mit Cars.com und Amtrak; die Richtlinien dieser Unternehmen werden im Artikel jedoch nicht bestätigt.

Manche Websites sind zur Zusammenarbeit bereit

Amazon geht deutlich konfrontativer vor. Das Unternehmen wandte sich dagegen, dass Metas Muse auf seine Website zugreift, und soll auch andere Agenten blockieren. Zuvor hatte Amazon Perplexity wegen dessen Einkaufsagenten verklagt. Ein Richter wies Perplexity an, den Dienst einzustellen. Ein Berufungsgericht hob diese Entscheidung jedoch im August auf; Amazon hat seine Klage inzwischen geändert.

Meta erklärt, lieber mit Unternehmen zusammenarbeiten zu wollen, statt Kunden abzuweisen, die persönliche Agenten nutzen. Partnerschaften ermöglichen es Muse, bei Walmart, Gap, Sephora und Best Buy einzukaufen. Auch Shopify hat sein Händlernetz für Agenten geöffnet.

Nicht jede Sperre richtet sich gegen KI

Manche Probleme könnten auf gängige Anti-Bot-Schutzmaßnahmen zurückgehen. Diese Systeme sollen Betrug und Hackerangriffe verhindern, können aber auch einen Agenten als verdächtig einstufen. Nutzer berichten, dass ihre Google-Konten bei der Nutzung von Muse gesperrt wurden und es beim Bezahlvorgang auf Walmart Probleme gab – trotz der Partnerschaft mit Meta.

Cloudflare, ein Anbieter von Webinfrastruktur, hat Tools eingeführt, mit denen Websites KI-Crawler blockieren können. Diese Einstellungen können unerwünschten Datenverkehr begrenzen. Laut der im Artikel zitierten Quelle könnten zusätzliche Prüfungen aber auch das gewöhnliche Surfen umständlicher machen. OpenAI und Google reagierten zunächst nicht auf Anfragen von The Verge; Instinct lehnte eine Stellungnahme ab.

Warum es wichtig ist

Wer Agenten zum Einkaufen, Buchen von Reisen oder Verwalten von Konten nutzt, kann feststellen, dass der Agent eine Aufgabe nicht erledigen kann – selbst wenn er auf andere Websites zugreifen kann. Manche Sperren sind beabsichtigt, andere könnten darauf zurückgehen, dass Anti-Bot-Systeme Agenten fälschlich erkennen. Aus der Quelle geht nicht hervor, wie viele Nutzer von den jeweiligen Problemen betroffen sind.

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